No Border Lasts Forever
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- Sa 27.06. · 07:40tube
- Mo 29.06. · 19:40sonnendeck
Über
Seit Kurzem ist GEAS, das Gemeinsame Europäische Asylsystem in Kraft, rassistische Hetze, Rechtsruck und tödliches Mittelmeer können uns alle tagtäglich verzweifeln lassen. Aber: Keine Grenze wird für immer bleiben, unsere solidarischen Netze sind weiterhin lebendig und wir sind immer noch viele! We’ll Come United stellen ihr neues Buch vor, Migranos bringt Perspektiven aus den „Lagern“ und die verschiedenen Soli-Initiativen bringen praktische Handlungsmöglichkeiten, Vernetzung und Hintergrundwissen in unser Zelt. Gegen das Abschiebegefängnis� in Glückstadt, Migranos, Nein� zur Bezahlkarte Brandenburg, Berlin, Leipzig und Hamburg,� SoliAsyl Potsdam, Solizimmer Berlin & Hamburg, We’ll Come United, Flüchtlingsrat Brandenburg Language: DE Translation: YES Recording: NO? ABLAUF KONFERENZ 14:30 Part 1: Soli-Asyl & Nein zur Bezahlkarte 15:00 Part 2: Migranos, Welcome United, Abschiebeknast Glücksstadt 15:30 PANEL mit allen + Q&A 14:00 Part 1: Wähle einen Workshop: SOLI ASYL WORKSHOP: Solidarität organisieren! Perspektiven auf konkrete Unterstützung und politische Praxis Soli-Asyl schützt vor Abschiebung und sucht Wege für die Freiheit zu Bleiben. Wir sprechen darüber, wie sich praktische Solidarität organisieren lässt und wie ihr selbst aktiv werden könnt. NEIN ZUR BEZAHLKARTE Die sogenannte „SocialCard“ ist eine Bezahlkarte für Bezieher*innen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, auf die Geflüchtete und Schutzsuchende ihre Leistungen gezahlt bekommen und die mit eingeschränkten Bezahlfunktionen und einem Bargeld-Limit versehen ist. Weshalb diese Karte entmündigend, repressiv, ausgrenzend, diskriminierend und verfassungsrechtlich fragwürdig ist, und wie ihr dagegen kämpfen könnt, erfahrt ihr von den Initiativen aus Leipzig, Berlin und Hamburg. 14:30 Part 2: Wähle einen Workshop: Workshop-Vorstellung: Europa rückt nach rechts. Milliarden werden für die Abschottung, rassistische Gesetze, Migrationsdeals mit Diktaturen ausgegeben. , Geflüchtete werden zum Feindbild. Doch diese kämpfen gegen ihre Entrechtung – in Deutschland, Europa und auf den Transitrouten in Afrika. Sei es auf den Transitrouten in Afrika, an den EU-Außengrenzen oder im Innern der EU: Überall gibt es heute Widerstand von Geflüchteten gegen diese Politik. Die „People on the Move“ wissen: Eine Chance, für ihre Rechte einzustehen, haben sie nur vereint – und transnational. In Netzwerken wie We’ll come United kämpfen sie deshalb für Bewegungsfreiheit, gegen Isolation und Gewalt. Sie stehen auf gegen die Misshandlung durch EU-finanzierte libysche Milizen, gegen die Bezahlkarte oder traumatisierende nächtliche Abschiebungen in der Nacht aus deutschen „Dublin-Zentren“. Im Workshop soll es darum gehen, welche Formen der Unterstützung ihnen dabei helfen. Netzwerk-Vorstellung: »We’ll Come united« (oder Welcome United, WCU) ist ein deutschlandweites Netzwerk selbstorganisierter Aktivist:innen mit und ohne Migrationserfahrung. Gegründet wurde es 2016, heute gehören lokale und regionale Gruppen dazu. Seine Stärke bezieht es aus gemeinsamen Kämpfen gegen Abschiebung, Isolation und für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte im Alltag. WCU ist keine NGO, hat keine hierarchischen Strukturen und keine bezahlten Stellen. Große, bunte Paraden in den Jahren 2017, 2018 und 2019 in Berlin, Hamburg und Dresden waren bisherige Höhepunkte; viele weitere Aktionen folgten, zuletzt die »Karawane für Bewegungsfreiheit«, die im September 2025 von Thüringen nach Berlin zog. MIGRANOS - Mental Health im "Lager": Geflüchtete Menschen in Deutschland leben oft in Lagern oder temporären Unterkünften, isoliert, unter Druck und traumatisiert. Viele werden missverstanden: als aggressiv, depressiv oder „schwer integrierbar“. Sie warten. Worauf? Auf Sicherheit. Auf Anerkennung. Auf Hoffnung. Aber gibt es diese Hoffnung für alle, oder nur für wenige? Lasst uns darüber sprechen: Warum ist das Leben für so viele Menschen eine psychische Achterbahn? Migranos Beschreibung Migranos Movement ist eine selbstorganisierte Bewegung von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen. Wir kämpfen gegen Rassismus, Faschismus und jede Form von Diskriminierung. Wir schaffen Räume für Solidarität, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Wir machen Ungerechtigkeit sichtbar und stärken die Stimmen der Betroffenen. Gemeinsam setzen wir uns für Menschenrechte, Würde und Gleichberechtigung ein.